Während einer Schwangerschaft sollte die Frau möglichst gesund leben und sowohl auf Alkohol und Nikotin wie auch auf Medikamente verzichten.


Viele Medikamente wirken direkt auf den Blutkreislauf, der wiederum mit dem Baby verbunden ist. Auch ist vielen Medikamenten Alkohol zugegeben, der ebenfalls ins Blut geht.

Besonders gefährlich ist die Einnahme von Medikamenten zu Beginn der Schwangerschaft. So entwickeln sich zwischen der 3. und 8. Woche die Organe des Kindes, die geschädigt werden können. Doch auch nach dieser Zeit können Medikamente schädlich auf die kindliche Entwicklung einwirken und zu Wachstumsverzögerungen oder Fehlbildungen führen.
Doch nicht immer ist die Einnahme von Medikamente zu vermeiden. Zudem erwecken einige Pillen den Eindruck, harmlos zu sein und keine Schädigungen zu verursachen.

Daher sollten Schwangere die Einnahme von Medikamenten möglichst immer mit ihrem Gynäkologen besprechen. Dieser kann sicher Antworten geben. Wer keine Zeit hat, den Arzt aufzusuchen, kann sich auch am Beipackzettel orientieren. Da jedoch Tests an Schwangeren verboten sind, gibt es keine detaillierten Erkenntnisse. Um sich abzusichern, raten die Pharmaunternehmen in der Regel, auf die Einnahme zu verzichten.

Für Schwangere gibt es daher alternative Arzneimittel. So wirken unter Umständen homöopathische Mittel ebenso gut, bei Kopfschmerzen lohnt es zudem, etwas Ruhe und Entspannung zu suchen. Um bei Erkältungen nicht auf Medikamente zurückgreifen zu müssen, können auch Hausmittel (Inhaliergerät, Erkältungstees) verwendet werden. Die Heilung wird zwar sicher einige Tage länger dauern, doch sie ist schonender.

Unverzichtbar sind Medikamente jedoch, wenn eine Entzündung aufgetreten ist. Um Mutter und Kind zu schützen und weitere Komplikationen zu vermeiden, wird hier trotzdem Antibiotika verabreicht, dann jedoch unter Kontrolle des Arztes.

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