Wenn bei einer Frau eine Schwangerschaft vorliegt, ist es wichtig, dass sich diese über alle Möglichen Gefahren bewusst ist. Denn das Wohl des Kindes sollte ab dem ersten Tag der Schwangerschaft an erster Stelle stehen. Natürlich ist es im Allgemeinen bekannt, dass Rauchen und Alkohol absolut tabu sein sollten. Doch dass Schwangere es zudem vermeiden sollten in hochhackigen Abendschuhen zu gehen, ist vielen weniger bekannt. Doch Abendschuhe sind nicht die richtige Wahl für Schwangere Frauen. Wobei man allerdings sagen muss, dass in den ersten Schwangerschaftswochen- und Monaten keine Folgen auf die Schwangerschaft bestehen, wenn die Frauen höhere Abendschuhe tragen.

Doch bei einer fortgeschrittenen Schwangerschaft sollten die betroffenen Frauen bevorzugt flache Gesundheitsschuhe tragen. Auch bestimmte Gerichte sind nur noch mit Vorsicht zu genießen, wenn Sie schwanger sind. Doch die größte Gefahr für Mutter und Kind sind in Medikamenten versteckt. Jeder kennt die verheerenden Auswirkungen des ehemaligen Schlafmedikamentes Namens Kontagan. Es können niemals 100%ig alle Nebenwirkungen ausgeschlossen werden. Deshalb sollten Sie in Ihrer Schwangerschaft möglichst gesund leben und somit Medikamente erst gar nicht benötigen.

Auch enthalten vor allem Hustenmittel oft Alkohol oder andere schädliche Stoffe. Darum achten Sie stets auf Ihre Gesundheit und vermeiden Sie den Gebrauch von zweifelhaften Mitteln. In der Regel können die alten Hausmittelchen von der Großmutter wahre Wunder bewirken. Darum denken Sie zuerst an das Wohl des ungeborenen Kindes. Überlegen Sie sich, wie stark Sie wirklich erkältet sind oder wie groß Ihr Leiden ist.

Auf der anderen Seite dürfen Sie selbstverständlich nicht starke Schmerzen aushalten nur aus Sorge um Ihr Kind. Deshalb ist es im Zweifelsfall immer Ratsam die Meinung eines qualifizierten Arztes zu befolgen. Dieser kann die Schwere Ihrer Erkrankung einschätzen und weiß welche Mittel unbedenklich zu verwenden sind. Deshalb ist es wichtig, dass Sie dem behandelnden Arzt vertrauen und sich wohl bei ihm fühlen.

Übelkeit, das Ausbleiben der monatlichen Regelblutung, Stimmungsschwankungen, all das sind Anzeichen, die auf eine mögliche Schwangerschaft hinweisen. Jedoch kann man trotz dieser Signale eine Schwangerschaft nicht hundertprozentig feststellen. Stress im Berufs- oder im Privatleben, körperliche Überlastung und Überanstrengung oder Diäten können ebenfalls ähnliche Symptome wie die einer Schwangerschaft hervorrufen.

Um sicher zu gehen, dass Sie auch wirklich schwanger sind, sollten Sie eine Apotheke besuchen und sich einen Schwangerschaftstest besorgen. Diese Testmethode ist heutzutage relativ zuverlässig. Alle Arten von Schwangerschaftstest haben gemeinsam, dass der Körper auf ein bestimmtes Hormon geprüft wird, das bei vorhandener Schwangerschaft bei einer Frau gebildet wird.

Der Urintest stellt den am häufigsten verwendeten Schwangerschaftstest dar. 1980 wurde in England diese Methode der Feststellung einer Schwangerschaft patentiert. Sie funktioniert relativ einfach und ist in allen Apotheken und Drogerien erhältlich. Man hält dabei ein Teststäbchen unter den Urinstrahl. In der Anleitung wird immer genau beschrieben, wie das Stäbchen sich bei einer Schwangerschaft färbt. Der große Vorteil diese Schwangerschaftstests ist, dass er mit über 95 Prozent Sicherheit, sehr zuverlässig ist. Ein kleiner Nachteil besteht darin, dass die Schwangerschaft erst 14 Tage nach einer möglichen Befruchtung nachgewiesen werden kann.
Will man schnellere Testverfahren anwenden, so kann man zu sogenannten Schwangerschaftsfrühtest greifen. Diese funktionieren zum einen ebenfalls mit einem Stäbchen mithilfe des Urins, sind aber so ausgerichtet, dass sie schon 10 Tage nach einer Befruchtung ermitteln können, ab die testende Person schwanger sei. Genauso früh kann eine Schwangerschaft durch einen Bluttest nachgewiesen werden, bei dem das Blut auf die dementsprechenden Schwangerschaftshormone untersucht wird.

Trotz der hohen Zuverlässigkeit von Schwangerschaftstest sollte man den Gang zum Frauenarzt gleich anschließen. Es gibt nämlich tatsächlich Fälle, in denen das Testergebnis positiv ausfällt, jedoch die betreffende Person nicht schwanger ist. Bestimmte Substanzen in der Nahrung, wie eine überdurchschnittliche Vitaminmenge oder andere Gründe können das Testergebnis verfälschen, was aber relativ selten vorkommt. Grundsätzlich können sie dem Schwangerschaftstest aber durchaus Glauben schenken und sich auf ihr zukünftiges Baby freuen.

Kondome sind heutzutage eine weit verbreitete und mit am häufigsten verwendete Verhütungsmethode. Sie sind für jedermann zugänglich, in Apotheken, Drogeriehandlungen und auch Supermärkten zu erschwinglichen Preisen erhältlich.

Die Sicherheit von Kondomen ist relativ hoch. Zwar gelten sie beim Sicherheitsindex als weitaus unsicherer als hormonelle Verhütungsmittel, wie beispielsweise die Anti-Baby-Pille, jedoch berücksichtigen derartige Sicherheitsstudien immer auch die gemachten Anwendungsfehler. Beachtet man bei der Benutzung des Kondoms einige wichtige Regeln, so stellt diese Verhütungsmethode bei korrekter Anwendung einen sehr hohen Sicherheitsfaktor dar.
Zum einen muss darauf geachtet werden, dass durch lange Fingernägel das Kondom nicht schon im Vorfeld oder beim Überziehen beschädigt wird. Ziehen Sie das Kondom rechtzeitig über, sodass auch beim Vorspiel keine Flüssigkeit in die Geschlechtsorgane gelangen kann. Waschen sie sich nach dem Geschlechtsverkehr und nach dem Entfernen des Kondoms gründlich die Hände. Ein sehr wichtiges Sicherheitskriterium sollten Sie beim Kauf beachten. Verzichten Sie auf Automatenkondome, da diese meist minderwertige Qualität besitzen. Zudem sollten die Kondom immer mit einem Qualitätssiegel versehen sein. Das weist darauf hin, dass sie umgehenden Testverfahren bezüglich ihrer Sicherheit ausgesetzt wurden.

Das Vorurteil, Kondome seien Lustkiller, ist durchaus bekannt, jedoch kann das pauschal nicht verallgemeinert werden. Viele Paare finden es sogar sehr reizvoll in ihr Vorspiel das Überziehen des Kondoms mit einzubringen. Zudem gibt es Kondome mittlerweile sogar in allen Geschmacksrichtungen und sogar mit Noppenstruktur, was bei einigen Frauen recht stimulierend wirken soll.

Das wohl wichtigste Argument, das für den Gebrauch von Kondomen spricht, ist, dass es neben einer ungewollten Schwangerschaft auch Geschlechtskrankheiten verhindern kann, was bei keiner anderen Verhütungsmethode der Fall ist. Auf diesem Grund sollten Kondome vor allem bei One-Night- Stands auf jeden Fall zum Schutz herangezogen werden.

Schließlich lässt sich festhalten, das Kondome wirklich einen sehr sinnvollen Schutz vor Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten darstellen, weswegen vielleicht manche Menschen mit ihren Vorurteilen gegenüber vermeintlichen Lustkillern aufräumen sollten und dem Gebrauch von Kondomen etwas offener gegenüberstehen sollten.