Übelkeit, das Ausbleiben der monatlichen Regelblutung, Stimmungsschwankungen, all das sind Anzeichen, die auf eine mögliche Schwangerschaft hinweisen. Jedoch kann man trotz dieser Signale eine Schwangerschaft nicht hundertprozentig feststellen. Stress im Berufs- oder im Privatleben, körperliche Überlastung und Überanstrengung oder Diäten können ebenfalls ähnliche Symptome wie die einer Schwangerschaft hervorrufen.

Um sicher zu gehen, dass Sie auch wirklich schwanger sind, sollten Sie eine Apotheke besuchen und sich einen Schwangerschaftstest besorgen. Diese Testmethode ist heutzutage relativ zuverlässig. Alle Arten von Schwangerschaftstest haben gemeinsam, dass der Körper auf ein bestimmtes Hormon geprüft wird, das bei vorhandener Schwangerschaft bei einer Frau gebildet wird.

Der Urintest stellt den am häufigsten verwendeten Schwangerschaftstest dar. 1980 wurde in England diese Methode der Feststellung einer Schwangerschaft patentiert. Sie funktioniert relativ einfach und ist in allen Apotheken und Drogerien erhältlich. Man hält dabei ein Teststäbchen unter den Urinstrahl. In der Anleitung wird immer genau beschrieben, wie das Stäbchen sich bei einer Schwangerschaft färbt. Der große Vorteil diese Schwangerschaftstests ist, dass er mit über 95 Prozent Sicherheit, sehr zuverlässig ist. Ein kleiner Nachteil besteht darin, dass die Schwangerschaft erst 14 Tage nach einer möglichen Befruchtung nachgewiesen werden kann.
Will man schnellere Testverfahren anwenden, so kann man zu sogenannten Schwangerschaftsfrühtest greifen. Diese funktionieren zum einen ebenfalls mit einem Stäbchen mithilfe des Urins, sind aber so ausgerichtet, dass sie schon 10 Tage nach einer Befruchtung ermitteln können, ab die testende Person schwanger sei. Genauso früh kann eine Schwangerschaft durch einen Bluttest nachgewiesen werden, bei dem das Blut auf die dementsprechenden Schwangerschaftshormone untersucht wird.

Trotz der hohen Zuverlässigkeit von Schwangerschaftstest sollte man den Gang zum Frauenarzt gleich anschließen. Es gibt nämlich tatsächlich Fälle, in denen das Testergebnis positiv ausfällt, jedoch die betreffende Person nicht schwanger ist. Bestimmte Substanzen in der Nahrung, wie eine überdurchschnittliche Vitaminmenge oder andere Gründe können das Testergebnis verfälschen, was aber relativ selten vorkommt. Grundsätzlich können sie dem Schwangerschaftstest aber durchaus Glauben schenken und sich auf ihr zukünftiges Baby freuen.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.