Viele Frauen klagen über Schlafprobleme in der Schwangerschaft, die die unterschiedlichsten Ursachen haben können. Dabei können üble Träume oder sogar Alpträume auftreten oder es sind Probleme beim Einschlafen. Aber auch krampfartige Schmerzen in den Füßen oder Waden führen oftmals zu Schlafproblemen, wie rasender Herzschlag oder Atemlosigkeit. Die meisten Probleme treten beim Wenden und Drehen im Bett auf, wenn der Babybauch langsam zunimmt. Dabei wird oftmals das Spannbettlaken von der Matratze gezogen und durch die entstandenen Falten ist das Einschlafen schier unmöglich. Ebenfalls klagen viele schwangere Frauen über Rückenschmerzen in den Lenden. Die häufigsten Gründe sind jedoch die Nervosität vor der Geburt, besonders bei Erstgebärenden, die sich zusätzlich noch Sorgen um das ungeborene Kind machen.

Gegen die Schlafprobleme während der Schwangerschaft kann man einiges unternehmen. Bei Krämpfen in den Fersen können die Füße gegen das Bettende gestemmt werden, ist keines da, so sollte man aufstehen und einige Schritte laufen. Meistens entstehen diese Krämpfe durch einen Kalziummangel, der beispielsweise mit Milchprodukten ausgeglichen werden kann. Gegen Wadenkrämpfe während der Schwangerschaft helfen meistens Magnesiumtabletten. Atemlosigkeit oder Herzklopfen können durch das erhöhte Blutvolumen auftreten, das Herz muss einfach mehr arbeiten. Ebenso kann es mit einem zu niedrigen Gehalt an Hämoglobin zusammenhängen, hierfür sollte man vermehrt Eisen zu sich nehmen. Aber auch ein zusätzliches Kissen kann sehr hilfreich sein, womit das Herz entlastet wird.

Im Handel werden spezielle Spannbettlaken für die Schwangerschaft angeboten, die das Drehen und Wenden in der Nacht erleichtern und man somit einen erholsamen Schlaf erhält, ohne gleich aufzuwachen. Weiterhin gibt es die so genannten Wendelaken, die als Bettunterlage genutzt werden können.

Bei Schmerzen im Bereich der Lenden oder des Rückens können mehrere Kissen Linderung verschaffen. Ein Kissen sollte dabei unter den Bauch gelegt werden, auch zwischen oder unter die Beine gelegt, kann ein Kissen hilfreich sein und die Schmerzen verschwinden lassen. Im Rücken sollte gleichfalls ein Kissen als Stütze genutzt werden.

Schlechte Träume sind in der Regel auf Ängste und Probleme zurückzuführen oder auf Ereignisse am Tag, die noch nicht richtig verarbeitet wurden. Mit Schwangerschaftskursen kann man die Nervosität vor der Geburt bekämpfen und gleichzeitig die Gelegenheit erhalten, sich mit anderen Schwangeren auszutauschen oder der Hebamme Fragen zu stellen.

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