In der Schwangerschaft macht sich sicherlich jede Frau Gedanken um ihre medizinische Versorgung. Die Krankenversicherung ist in dieser Zeit besonders wichtig, da die werdende Mutter verstärkt medizinische Unterstützung in Anspruch nehmen müssen wird. Deswegen ist es wichtig die Krankenversicherung der jungen Familie frühzeitig zu überprüfen uns somit zu ermitteln, welche Leistungen von der Versicherung übernommen werden und welche Kosten auf sie selbst zukommen.Zunächst müssen für jedes Quartal weiterhin 10€ Praxisgebühr entrichtet werden. Davon ausgenommen sind allerdings die Vorsorgeuntersuchungen. Für Medikamente werden je nach Präparat auch in der Schwangerschaft zwischen 5€ und 10€ fällig. Massagen gegen Rückenschmerzen oder andere typische Beschwerden in der Schwangerschaft werden von der Schwangeren selbst mit 10€ sowie 10% der Kosten bezahlt – wie groß die Summe letztendlich wird, lässt sich mit einem Rechner schnell ermitteln. Wenn es zum Krankenhausaufenthalt kommt, gelten ebenfalls die gleichen Regelungen wie für andere Patienten. Bis zu einer Dauer von 28 Tagen werden für jeden Tag 10€ in Rechnung gestellt. Die Leistungen der Hebamme werden entweder im Rahmen des Krankenhausaufenthaltes übernommen, bei einer Hausgeburt ebenfalls.

Um die Zeit nach der Geburt müssen sich werdende Mütter keine Sorgen machen. Bis zum vollendeten 13. Lebensjahr sieht die Krankenkasse insgesamt 10 Vorsorgeuntersuchungen vor, von denen viele schon früh nach der Geburt stattfinden. Eine Praxisgebühr braucht für diese Untersuchungen nicht entrichtet zu werden. Darauf haben Mutter und Kind pauschal einen Anspruch.

Manchmal macht die Schwangerschaft es notwendig, eine Haushaltshilfe in Anspruch zu nehmen. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn die junge Mutter nach der Geburt aufgrund von Komplikationen oder allgemeiner Schwäche im Krankenhaus bleiben muss und sich nicht um das Kind kümmern kann. Behinderte Kinder werden grundsätzlich betreut, bis zum 12. Lebensjahr können sich Mütter auch ohne einen solchen Grund eine Haushaltshilfe nehmen. Sie zahlt dafür 10% der täglich anfallenden Kosten, der Rest wird durch die Krankenkasse übernommen.

Werdende Mütter, die im Arbeitsverhältnis stehen, müssen sich dank der Krankenversicherung auch um ihre Finanzen keine Sorgen machen. Sie haben einen Anspruch auf die Zahlung von Mutterschaftsgeld über insgesamt 12 Wochen. 6 Wochen vor der Geburt können die Zahlungen beginnen, spätestens 8 Wochen danach werden sie wieder eingestellt. Mutterschaftsgeld muss bei der Krankenkasse beantragt werden und soll berufstätigen Frauen eine gewisse finanzielle Sicherheit geben, wenn sie noch bis kurz vor dem Geburtstermin arbeiten können.

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