Die Schwangerschaft ist nicht nur gerade für die werdende Mutter eine besondere Zeit, sondern auch für die werdenden Väter. In machen Fällen wirkt es sogar so, als ob der Mann auch schwanger wäre. Es werden also auch hilfreiche Informationen rund um die Schwangerschaft der Männer benötigt.

Wie zeigt sich dieses Phänomen?

Es wurde schon oft davon berichtet, dass einige Männer in den ersten Monaten der Schwangerschaft selbst von Übelkeit geplagt sind, oder in der folgenden Zeit auch unter starken Stimmungsschwankungen leiden. Dies sind eigentlich alles Symptome, welche lediglich der werdenden Mutter zugestanden werden.

Warum ist das so?

Es gibt unterschiedliche Erklärungsversuche. Einige beziehen sich auf die Sensibilität von Männern, die aber auch schon vorher vorhanden ist. Da diese Männer von Natur aus sensibel für ihr Umfeld sind, nehmen sie die Veränderungen und Leiden ihrer Frau auf und durchleben sie mit ihr. Eine andere Theorie, die auf viel Zustimmung trifft ist, dass der Mann die Frau für diese wundervolle Erfahrung beneidet, ob dieser Vorgang bewusst stattfindet ist unklar.
Für diese Theorie spricht, dass viele Männer in den letzten Monaten der Schwangerschaft dazu neigen, sich selbst ein Kind zu suchen. Hier ist nicht ein leibliches Kind gemeint, sondern ein Auto oder ein neues Hobby, welches Zeit fordert und der Mann sich quasi schon mit liebevoller Intensität der Sache widmen kann.

Die Problematik

Hier liegt jedoch ein großer Problemherd, der unbedingt erkannt werden sollte. Da die Männer ein gewissen Neid verspüren, muss die Frau darauf achten ihren Mann nicht auszugrenzen. Frauen beschäftigen sich natürlich in der Schwangerschaft mehr mit sich selbst und ihrem Kind, dies kann jedoch dazu führen, dass der Mann sich ausgeschlossen fühlt. Anderweitige Ablehnungen können das ganze zur Spitze treiben, sodass schwere Beziehungsprobleme folgen können. Der Mann bewertet oftmals die Beziehung durch die Häufigkeit und Regelmäßigkeit des Geschlechtsverkehrs. Die Frau hat jedoch während sie schwanger ist, nicht mehr das Verlangen nach Sex, aber dennoch nach anderen Formen von Zärtlichkeit. Männer können sich durch die gehäufte Ablehnung gekränkt fühlen und beginnen an sich selbst und sogar an der Beziehung zu zweifeln.
Dem kann entgegen gewirkt werden, in dem der Mann und die Frau offene Gespräche gerade über Verlust und Verantwortung führen. Die Frau muss sich auch bewusst machen, dass sie natürlich schon von Anfang an eine intensivere Beziehung zu dem Kind hat und sollte daher ihren Mann mit einbeziehen und auch seine Schwangerschaftssymptome anerkennen.

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